06.09.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Prügel von Bruegel

Die aktuelle Studie eines Brüsseler Think Tanks stellt der EU-Währung ein miserables Zeugnis aus. Handel in der Euro-Zone wurde nicht angekurbelt

Rainer Rupp
Eine neue Untersuchung zeigt, daß die Einführung des Euro keine positive Auswirkung auf die Ausweitung des Handels zwischen den Mitgliedsländern der Euro-Zone gehabt hat. Damit bleiben nur noch die negativen Effekte dieses Experiments der politischen EU-»Eliten«, die mit der gemeinsamen Währung eine politische Union Europas trotz der überall sichtbaren katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen erzwingen wollen.

Die Euro-Krise ist zwar in den letzten 18 Monaten aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Probleme, die zu ihr geführt haben, sind nicht behoben. Im Gegenteil. Die Staatsverschuldung der EU-Mitgliedsländer ist weiter gestiegen, die Bankenkonzerne sind marode wie eh und je, und im Vertrauen darauf, daß ihnen wegen ihrer »Systemrelevanz« nichts passieren kann, zocken sie fleißig weiter, wofür sie von den Notenbanken praktisch zinslos Geld bekommen. Letzteres hat zu einer von der wirtschaftlichen Realität total abgehobenen Blasenentwick...

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