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02.09.2014 / Ausland / Seite 6

Günstiges Umfeld für Ebola

Aufruf zu entschlossener Hilfe. Langfristige Folgen für betroffene Länder befürchtet

Simon Loidl
Am Sonntag haben sich Dutzende afrikanische Prominente mit einem Schreiben zur Ebola-Krise an die Öffentlichkeit gewandt. In dem auf der Nachrichtenseite allafrica.com zuerst publizierten Brief sprechen sich der ehemalige nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo, der senegalesische Sänger Youssou N‘Dour, die Sondergesandte für Frauen, Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union, Bineta Diop, und andere gegen den Versuch aus, ganze Staaten unter Quarantäne zu stellen. Dies habe einen negativen Effekt, da durch Embargos und Reiseverbote auch die medizinische Versorgung und Lebensmitteltransporte beeinträchtigt würden. Die Erstunterzeichner des Schreibens fordern afrikanische Politiker und die internationale Gemeinschaft auf, Hilfe für die Betroffenen sicherzustellen und dafür zu sorgen, daß die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umgesetzt werden. Zudem sollen Personen des öffentlichen Lebens afrikanischer Länder wie Künstler, Sport...

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