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25.08.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kompensation für »Fannie und Freddie«

US-Aufsichtsbehörde belegt Investmentbank Goldman Sachs mit Milliardenstrafe wegen fauler Kredite

Der Wall-Street-Riese Goldman Sachs wird mit einer Milliardenstrafe von US-Aufsehern zur Rechenschaft gezogen. Anlaß sind Hypothekengeschäfte aus der Zeit vor der Finanzkrise. Die Investmentbank muß faule Wertpapiere für 3,15 Milliarden US-Dollar (2,37 Milliarden Euro) zurückkaufen, die sie den staatlichen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac von 2005 bis 2007 angedreht hatte. Das geht aus Mitteilungen von Goldman Sachs und der zuständigen US-Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) vom Freitag abend (Ortszeit) hervor. Die FHFA hatte Goldman vorgeworfen, die zugrundeliegenden Hypotheken hätten zum Teil eine deutlich schlechtere Kreditqualität gehabt als ausgewiesen.

Effektiv wird die Bank durch die Einigung laut FHFA aber zunächst nur mit 1,2 Milliarden US-Dollar belastet. Die Summe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Rückkaufbetrag und dem aktuellen Marktwert der Papiere. Goldman Sachs mußte im Rahmen des Vergleichs kei...

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