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20.08.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sanktionsökonomie

Rußland ist keineswegs so isoliert, wie es der Westen gerne hätte

Wolfgang Pomrehn
Alle Seiten sollten auf Wirtschaftssanktionen verzichten, forderte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ITAR/TASS die russische Föderation freier Gewerkschaften letzte Woche. Langfristig hätten vor allem die einfachen Menschen unter ihnen zu leiden. Der Präsident der Organisation, Boris Krawtschenko, der zugleich Mitglied des russischen Menschenrechtsrates ist, sagte der Agentur: »Lohnarbeiter in der Ukraine, Rußland und überall in Europa haben ein Interesse daran, daß der Bruderkrieg (in der Ukraine) so schnell wie möglich beendet wird.«

Unterdessen haben sich diverse lateinamerikanische und andere Staaten angeboten, Rußland mit Lebensmitteln zu beliefern. Moskau hatte auf die Sanktionen der EU, Kanadas, der USA, Australiens und Norwegens mit einem einjährigen Einfuhrverbot für zahlreiche landwirtschaftliche und Fischereierzeugnisse reagiert (jW berichtete). 2013 hatte Rußland aus den nun mit Sanktionen belegten Ländern Agrarprodukte im Wert von ru...

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