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19.08.2014 / Inland / Seite 2

»Wir hatten auf die nötigen Mittel gehofft

Wahl am 14. September: Die Regierung Thüringens tut nichts gegen die Pleite Geraer Kommunalbetriebe. Gespräch mit Sandro Witt

Gitta Düperthal
Sandro Witt ist stellvertretender Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) starten eine Unterschriftensammlung, um Politiker der Stadt Gera und des Landes Thüringen aufzufordern, für den Erhalt kommunaler Unternehmen in Gera in öffentlicher Hand zu sorgen. Wie kommt es, daß die insolvent sind?

Die Stadt Gera hat die Insolvenz der Geraer Stadtwerke-Holding und des Geraer Verkehrsbetriebs (GVB) angemeldet. Es geht also nicht nur um ein Stadtwerk, sondern im Grundsatz um die gesamte öffentliche Daseinsfürsorge. Warum die öffentlichen Betriebe pleite gehen, haben der ver.di-Landesbezirksleiter Thomas Voß und ich gemeinsam versucht herauszufinden. Eine Ursache der Misere ist die Unterfinanzierung der Kommunen durch das Land Thüringen. Aus unserer Sicht muß das Land seiner Verantwortung für die Menschen in Gera und die insgesamt 1000 Beschäftigten der öffentlichen Unternehme...

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