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16.08.2014 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Hamburgs Kommunisten waren bis Kriegsende im Widerstand«

Gespräch mit Uwe Scheer. Über die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg-Eppendorf, ihr Überleben nach 1989 und kenntnisreiche DDR-Bürger

Arnold Schölzel
Uwe Scheer war von 2003 bis 2009 Vorsitzender des Kuratoriums »Gedenkstätte Ernst Thälmann« e. V. in Hamburg und ist heute Vorstandsmitglied. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Fördervereins der Gedenkstätte.

Die Hamburger Morgenpost titelte 2005 »Die letzte Bastion der Kommunisten« und schrieb: »Mitten im edlen Eppendorf ist er noch lebendig, der Geist des Kommunismus. Im Erdgeschoß des Eckhauses an der Tarpenbekstraße 66 hängen rote Fahnen an der Wand, auf einer steht: ›Proletarier aller Länder, vereinigt euch!‹ Hier ist die Ernst-Thälmann-Gedenkstätte, in der seit mehr als 35 Jahren an den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei erinnert wird.« Der Hamburg-Korrespondent der FAZ, der übrigens aus der DDR stammt, schrieb im November 2013: »Wie der Quastenflosser als lebendes Fossil die Tiefen des Ozeans durchschwimmt, so gibt es in Hamburg-Eppendorf noch immer eine Ernst-Thälmann-Gedenkstätte.« Haben die recht?

Etwas Ähnliches war auch in Sp...

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