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14.08.2014 / Feuilleton / Seite 13

Zum Tod eines RAF-Kämpfers

Helmut Pohl, langjähriges Mitglied der westdeutschen Guerillagruppe Rote Armee Fraktion (RAF) ist in der Nacht zum Dienstag im Alter von 70 Jahren in Berlin verstorben. Er war eines der ersten Mitglieder der RAF. Im Oktober 1970 hatte Ulrike Meinhof ihn gefragt, ob er in die RAF kommen wolle, wo er seitdem eine wichtige Rolle innehatte. Er war dreimal im Gefängnis, von Mitte 1971 bis Mitte 1973, von Februar 1974 bis September 1979, und vom Sommer 1984 bis zu seiner Begnadigung im Mai 1998.

In einem ausführlichen Interview mit der jungen Welt (17. Oktober 2007) äußerte sich Pohl – zusammen mit dem früheren RAF-Mitglied Rolf Clemens Wagner – über die Motivation, sich der RAF anzuschließen: »Wir haben unseren Kampf im internationa...

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