Gegründet 1947 Freitag, 19. Juli 2019, Nr. 165
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
06.08.2014 / Titel / Seite 1

Reden statt schießen

72stündige Waffenruhe im Gazastreifen zunächst eingehalten. Indirekte Verhandlungen zwischen Israel und Palästinensern. Wachsender Druck auf Tel Aviv

Karin Leukefeld
Unter großem internationalem Druck haben die israelische Regierung, die Hamas und der Islamische Dschihad in der Nacht zum Dienstag eine dreitägige Waffenruhe vereinbart, die am Dienstag morgen um 5.00 Uhr Ortszeit begann. Im Gegensatz zum vergangenen Freitag, als die Vereinbarung schon kurz nach ihrem Beginn gescheitert war, hielten sich diesmal beide Seiten an die Feuerpause. Die israelischen Truppen zogen sich aus dem Gazastreifen zurück. Ein Armeesprecher erklärte, die Streitkräfte hätten ihr Ziel erreicht und alle Tunnelanlagen der Hamas im Gazastreifen zerstört. Die Truppen würden »in Verteidigungspositionen außerhalb des Gazastreifens neu aufgestellt«.

Delegationen beider Seiten sollen nun in Kairo darüber verhandeln, wie aus der befristeten Feuerpause ein langfristiger Waffenstillstand werden kann. Die Gespräche werden nicht direkt geführt, sondern über Vermittler, da sich Israel weigert, die Hamas als Verhandlungspartner zu akzeptieren. Tel Aviv...

Artikel-Länge: 3411 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €