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06.08.2014 / Inland / Seite 4

Klagen gegen E.on-Konzern

AKW Grohnde: Gegner gründen Rechtshilfefonds

Reimar Paul
Der Widerstand gegen das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen soll ausgeweitet und künftig auch vor Gericht geführt werden. Umweltschützer bereiten eine Klage gegen dessen Weiterbetrieb und den des auf dem Kraftwerksgelände befindlichen Atommüllzwischenlagers vor. Zu diesem Zweck wollen sie am heutigen Mittwoch abend in Hameln den Rechtshilfefonds »Atomerbe Grohnde e.V.« gründen.

Mit den Einlagen der Mitglieder in Höhe von jeweils mindestens 1000 Euro werde ein Kläger unterstützt, der in einem Prozeß die »Betroffenheit persönlicher Rechte« geltend machen könne, sagte Mitinitiator Peter Dickel gegenüber jW. Ein Anwohner habe bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Klage signalisiert. Die Einlagen in den Fonds würden als Sicherheit einbehalten, erläuterte Dickel. Die eigentlichen Prozeßkosten sollen über Spenden finanziert werden. »Die Einlagen werden bei Austritt des Vereinsmitglieds oder bei Auflösung des Vereins zurückgezahlt«, so Dickel.

Die A...



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