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05.08.2014 / Inland / Seite 2

»Dezentrale Aktionen zivilen Ungehorsams«

Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier beendet. Bei Blockaden wurde die Polizei rabiat. Ein Gespräch mit Katharina Weber

Gitta Düperthal
Katharina Weber gehörte zum Presseteam des ­Klimacamps der Initiative »ausgeCO2hlt« in ­Holzweiler

Aktivisten haben acht Tage lang in einem Klimacamp bei Holzweiler im Rheinischen Braunkohlerevier ihren Widerstand gegen den von RWE betriebenen Tagebau Garzweiler II verdeutlicht. Am Sonntag ging das Camp zu Ende. Was war los?

Rund 500 Leute insgesamt haben bis vergangenen Sonntag unser Protest-Camp besucht – und das, nachdem der Konzern in den vergangenen Wochen alles versucht hatte, um es zu verhindern. Anwohner, die uns unterstützen wollten, waren seitens RWE-Mitarbeitern unter Druck gesetzt worden, ihre Landstücke uns nicht zur Verfügung zu stellen. Unser starker Protest hat nun ein Zeichen dagegen gesetzt: Der Braunkohleabbau zerstört Dörfer und Ökosysteme und schädigt das Klima. Das gerade erlassene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 1. August begrenzt statt der extrem klimaschädlichen Braunkohle nur den Ausbau von Erneuerbaren Energien.

Welc...


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