02.08.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sanktionen als Bumerang

Der Westen will Rußland in die Knie zwingen. Doch mit Strafaktionen gegen die Wirtschaft ­schaden sich USA und EU am Ende selbst

Rainer Rupp
Der Westen hat Wirtschaftssanktionen gegen Rußland verhängt. Ziel sei es, Moskau dazu zu zwingen, die Unterstützung für die vermeintlich prorussischen Freischärler im Osten der Ukraine aufzukündigen. Und überhaupt sei die Regierung von Präsident Wladimir Putin für die Destabilisierung der gesamten Region verantwortlich. Ein Konstrukt aus Halbwahrheiten, Mutmaßungen und Lügen wird benutzt, um »Druck« auszuüben.

»Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher«, hat Albert Einstein gesagt. Angesichts der Mobilisierung gegen Rußland wird dieser Spruch tagtäglich dutzendfach von westlichen Spitzenpolitikern und Sandkastenstrategen in den Redaktionsstuben bestätigt. Beispiel: Am Mittwoch verkündete Herb London – er gilt als außenpolitischer Experte – im Leitmedium der US-Erzkonservativen, Newsmax, die USA sollten ihr derzeit reichlich fließendes Frackinggas benutzen, ...

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