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28.07.2014 / Inland / Seite 4

Ungewisse Zukunft

Stadt Duisburg interessiert sich nicht für Lebenssituation von Flüchtlingen aus Bulgarien und Rumänien. Bewohnte Häuser sollen bis Ende Juli geräumt werden

Markus Bernhardt
In Duisburg wird Familien, die vor allem aus Bulgarien und Rumänien kommen und seit Monaten in der Stadt sind, das Leben unerträglich gemacht. So hat die Kommune nun angekündigt, daß ein in der Straße »In den Peschen« gelegener Häuserblock bis Ende Juli endgültig geräumt werden müsse. In besagten Gebäuden leben derzeit noch Menschen, darunter auch Kinder. Wie viele es genau sind, ist unklar. Die Angaben variieren zwischen 20 und 150 Personen.

Bei einem Ortstermin in der vergangenen Woche hatten Vertreter verschiedener städtischer Behörden mit Verweis auf das im April verabschiedete sogenannte Wohnungsaufsichtsgesetz NRW festgestellt, daß die Blöcke aufgrund verschiedener gravierender Mängel nicht bewohnbar seien. Vor allem »erhebliche gesundheitliche Gefährdungen« hätten das Einschreiten notwendig gemacht. Aber daß über mehr als anderthalb Jahre hinweg sogar insgesamt hunderte Menschen in den besagten Häusern wohnten und die Stadt nichts unternahm, um di...

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