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23.07.2014 / Inland / Seite 5

Zufluchtsort Kirche

Immer mehr Flüchtlinge finden bei Christen Asyl. In Frankfurt am Main helfen ein Pfarrer und die Stadtdekanin

Gitta Düperthal
Wie notwendig heutzutage Kirchenasyl geworden ist und welche Bedeutung es hat, verdeutlichten am Dienstag ein Vertreter der Geflüchteteninitiative »Refugees for Change«, eine Unterstützerin der No-Border-Gruppe sowie zwei evangelische Kirchenfrauen in Frankfurt am Main. Anlaß für diese Initiative sei die Dublin-Verordnung, erklärte zunächst Mareike Kessler von »No Border Frankfurt«. Danach muß ein Flüchtling in dem europäischen Staat sein Asylverfahren beginnen, dessen Boden er als erstes betreten hat.

Die Initiative hatte sich an Kirchen mit der Bitte gewandt, Asyl für Flüchtlinge zu unterstützen. Denn die Verordnung führe dazu, daß Tausende von Flüchtlingen in Europa hin- und hergeschoben werden und oft unter unerträglichen Bedingungen in EU-Staaten an den Rändern Europas leben müssen. Das Reglement enthalte aber keine Lösung für Flüchtlinge, die es nach Deutschland geschafft haben, um dort ihren Asylantrag stellen zu können. Sie müßten es nur schaffen...

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