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11.07.2014 / Inland / Seite 2

»Ins Zentrum des Rassismus gerückt«

Studie »Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit«: Sinti und Roma Sündenböcke in Krisenzeiten. Gespräch mit Romani Rose

Gitta Düperthal
Romani Rose ist Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg und stellte am Donnerstag die Studie des Antiziganismusforschers Markus End in Berlin vor

Sie haben gerade eine Studie zum Thema Antiziganismus vorgestellt, in der die Rolle der Medien unter die Lupe genommen wird. Welche Vorurteile kursieren dort über Roma und Sinti?

Nicht nur Vorurteile in romantisierender Form publizieren Medien stets aufs Neue. Obendrein stigmatisieren sie Roma im Sinne von Kriminalisierung. Ein Beispiel ist, wie sie die Debatte über Armutsmigranten als vermeintliche Sozialbetrüger führen. Dabei ist vielfach von Sinti und Roma die Rede. Das Stigma schlägt sich auf deren Lebenssituation nieder: Negatives wird zum vermeintlichen Merkmal der Abstammung. Journalisten übernehmen zum Teil eins zu eins Meldungen von Behörden und Polizei. Schon bei Tatverdächtigen weisen polizeiliche Meldungen auf die mögliche Zugehörigkeit zu diesen Minderheiten hin – i...

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