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09.07.2014 / Inland / Seite 5

Szeneanwalt verweigert Aussagen

NSU-Prozeß: Strafverteidiger, den untergetauchte Neonazis kontaktierten, ist Zeugenbeistand von Ex-V-Mann Brandt

Claudia Wangerin
Thomas Jauch hat sich am Dienstag im Münchner NSU-Prozeß auf das Zeugnisverweigerungsrecht für Berufsgeheimnisträger berufen. Kurz nach ihrem Untertauchen im Jahr 1998 sollen die mutmaßlichen Gründungsmitglieder des »Nationalsozialistischen Untergrunds« den rechten Szeneanwalt kontaktiert haben, um Akteneinsicht zu erhalten. Die Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe wurden seinerzeit als »Bombenbastler aus Jena« gesucht. Den Anstoß, zu einem Anwalt zu gehen, hatten offenbar die Eltern von Böhnhardt gegeben, die anfangs mit allen drei Untergetauchten Kontakt hielten und nach eigenen Worten immer wieder verlangten, sie sollten sich stellen. Inzwischen lebt nur noch Zschäpe, die von drei anderen Anwälten vor dem Oberlandesgericht München verteidigt wird.

Thomas Jauch wiederum ist in diesem Verfahren nicht nur Zeuge, sondern auch Zeugenbeistand von Tino Brandt – dem früheren Anführer der NSU-Brutstätte »Thüringer Heimatschutz«, der zugl...

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