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04.07.2014 / Inland / Seite 8

»Die Grünen haben die Augen einfach zugemacht«

Autobahnausbau in Frankfurt am Main: Anwohner sind entsetzt über den zu erwartenden Baulärm. Ein Gespräch mit Friedhelm Ardelt-Theeck

Gitta Düperthal
Friedhelm Ardelt-Theeck ist Sprecher des Aktionsbündnisses Unmenschliche Autobahn

Seit etwa 30 Jahren leistet das »Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn« (AUA) Widerstand gegen den geplanten Ausbau der Autobahnen A 661 und A 66 in Frankfurt am Main. Am Mittwoch abend eröffnete der Bauträger des Landes Hessen Bewohnern des Viertels Riederwald, gesetzliche Lärmobergrenzen während des Baus seien nicht einzuhalten. Wie wurde das aufgenommen?

Rund 100 Anwohner reagierten entsetzt. Schon lange wehren sie sich gegen den Bau der geplanten Untertunnelung mitten durch ihr Wohnviertel: Die sechsspurige A 66 soll künftig unter der Erde mitten durch das Frankfurter Arbeiterviertel Riederwald führen. Unweit davon, befindet sich auch die A 661 im Ausbau, von vier auf acht Spuren.

Während all das noch nicht beendet ist, gibt es neue Begehrlichkeiten: Das Land Hessen – neuerlich unter der CDU/Grünen-Landesregierung – hat beantragt, die A 661 bis 2030 auf zehn...


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