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03.07.2014 / Inland / Seite 8

»Tabak- und Glücksspiellobby machen enormen Druck«

In Berlin wurde der erste alternative Drogenbericht vorgelegt. Schlimmste Rauschmittel bleiben Alkohol und Tabak. Ein Gespräch mit Frank Tempel

Peter Wolter
Der Kriminalbeamte a.D. Frank Tempel ist Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke und stellvertretender Vorsitzender des Innenauschusses. Er ist auch drogenpolitischer Sprecher seiner Fraktion

In Berlin wurde am gestrigen Mittwoch der erste alternative Drogenbericht, an dem auch Sie mitgearbeitet haben, der Öffentlichkeit vorgestellt. Können Sie die Schlußfolgerungen dieses Berichts kurz zusammenfassen?

In der offiziellen Betrachtungsweise gibt es zwei Grundlinien: Im Bereich illegaler Drogen ist alles ganz schlimm, das kann man nur verbieten. Bei legalen Drogen wie Alkohol werden Risiken durchaus zugegeben. Allerdings heißt es dann, man könne nicht das Konsumverhalten von Massen regulieren, wenn nur wenige Betroffene Probleme damit haben. Die Schlußfolgerung des Berichts ist, daß es jenseits der offiziellen Sicht in Fragen der Drogenpolitik Alternativen gibt.

Spielen bei dieser konservativen Betrachtungsweise auch finanzielle Fragen eine Rolle, etwa d...


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