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03.07.2014 / Inland / Seite 5

Verdacht auf uneidliche Falschaussage

NSU-Prozeß. Zeuge weiß angeblich nicht mehr, ob er Waffen besessen hat. Staatsanwalt droht Konsequenzen an

Claudia Wangerin, München
Enrico T. mußte sich am Mittwoch im Münchner NSU-Prozeß von Nebenklagevertretern fragen lassen, ob vielleicht eine Krankheit sein Erinnerungsvermögen beeinträchtige. Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten wollte zusätzlich wissen, ob der Zeuge Drogen oder Medikamente eingenommen habe. Daß wieder jemand aus dem früheren Umfeld der mutmaßlichen NSU-Terroristen unglaubliche Erinnerungslücken vorschützt, ist schon Routine im Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds«. Auch, daß Enrico T. in der polizeilichen Vernehmung 2012 etwas redseliger war, unterscheidet ihn kaum von den üblichen Szenezeugen. Obwohl er nach bisherigen Erkenntnissen kein organisierter Neonazi war, sondern das spätere NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt aus einer kriminellen Jugendgang in Jena kannte, die als »rechts angehaucht« galt, sich aber vor allem mit Diebstahl beschäftigte.

Durch die Hände von Enrico T. soll aber auch die in der Schweiz bestellte Tatwaffe ...

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