01.07.2014 / Abgeschrieben / Seite 8

Umbau zur Interventionsarmee

Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, erklärte am Montag anläßlich der öffentlichen Anhörung über »bewaffnungsfähige unbemannte Flugkörper«, kurz: Killerdrohnen, im Deutschen Bundestag:


Die Anschaffung von Kampfdrohnen ist ein entscheidender Schritt beim Umbau der Bundeswehr zur weltweit agierenden Interventionsarmee. Mit diesen Waffen will die Bundesregierung die Voraussetzungen schaffen, um Ziele außerhalb des unmittelbaren Operationsgebietes der Bundeswehrsoldaten angreifen zu können. Dies bedeutet mehr Krieg, mehr Tote, mehr Unheil.

Die Behauptung, die Aufrüstung mit Kampfdrohnen sei notwendig, um Soldaten zu schützen, ist ein vorgeschobenes Argument. Tatsächlich wird diese Technologie bislang in nahezu allen Fällen entweder dazu eingesetzt, um feindliche Kombattanten außerhalb der Reichweite der eigenen Truppen anzugreifen. Oder um in die Tiefe des Raumes vorzustoßen und mit großer Feuerkraft per Mausklick ...



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