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24.06.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Iran zu Irak-Krise

Knut Mellenthin
Iran hat sich scharf gegen die »Einmischung« der USA »und anderer Kräfte« in die »inneren Angelegenheiten Iraks« ausgesprochen. Revolutionsführer Ajatollah Ali Khamenei äußerte sich am Sonntag erstmals öffentlich zur jüngsten Entwicklung im Nachbarland und zu den Spekulationen über eine US-amerikanische Militärintervention. Der Iran billige solche Pläne nicht, sagte Khamenei, »weil wir glauben, daß die irakische Nation, Iraks Regierung und seine religiösen Autoritäten in der Lage sind, mit Gottes Hilfe den Aufstand zu beenden«. Der eigentliche Konflikt bestehe nicht zwischen Sunniten und Schiiten, »sondern zwischen denen, die wollen, daß Irak sich dem US-Lager anschließt, und denen, die einen unabhängigen Irak anstreben«.

Khamenei ist nicht der erste iranische Politiker, der s...

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