Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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24.06.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gesalzenes Müllproblem

Weder ökologisch verträglich noch wirtschaftlich sinnvoll: In Wilhelmshaven trafen sich Gegner einer Abwasserpipeline in die Nordsee des K+S-Konzerns

Burkhard Ilschner
Kein Platz für St. Florian« – unter diesem Motto hatten die »Werra-Weser-Anrainerkonferenz« (WWA) und Wilhelmshavens Grüne am Freitag in die Stadt an der Jade geladen. Ziel war es, einen gebietsübergreifenden Zusammenschluß gegen das Vorhaben der K+S Kali GmbH und des »Runden Tischs« der Länder Hessen und Thüringen ins Leben zu rufen. Die »Wilhelmshavener Erklärung« ist denn auch eindeutig in ihrer Forderung: Es gelte die Gewässerverschmutzung »vollständig zu beenden«.

Seit mehr als 100 Jahren sind die Anrainer der Weser und ihres Zuflusses Werra von der Versalzung des Flusses betroffen. Zum einen hat der sogenannte versatzlose Abbau im Salzbergbau zum Aufschichten riesiger Halden geführt, die noch in mehreren hundert Jahren Flüsse sowie Grund- und Trinkwasser belasten werden. Zum anderen entstehen bei der Kalidüngerproduktion stark verunreinigte Industrieabwässer – von Schwermetallen, Chlorverbindungen und anderen problematischen Chemikalien...

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