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12.06.2014 / Ausland / Seite 2

Politisches Erdbeben in Washington

US-Vorwahlen: Tea-Party-Kandidat David Brat setzt sich bei Republikanern durch

Rainer Rupp
Die Niederlage des republikanischen Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, gegen David Brat, einen Neuling und Kandidaten der »Tea Party«-Bewegung, bei der Vorwahl im Bundesstaat Virginia hat am Dienstag das politische Establishment in den USA erschüttert. Der Wirtschaftsprofessor setzte sich nach Auszählung aller 243 Wahllokale im Wahlkreis Richmond mit 55,5 Prozent gegen Cantor durch. Cantor galt als unschlagbarer Politstar, der den Konservativen bei den im November stattfindenden Kongreßwahlen erneut die Mehrheit im Unterhaus bescheren sollte. Jetzt muß er Brat den Vortritt lassen.

Ähnlich wie der Erfolg der EU-kritischen Parteien, der jüngst das Establishment auf dem Alten Kontinent aufgeschreckt hat, so scheint die Niederlage Cantors jetzt die Spitzenpolitiker beider großen Parteien in Washington zu verunsichern. Denn auch in den US...

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