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12.06.2014 / Ausland / Seite 7

Profit mit Flüchtlingselend

Betreiberfirmen australischer Lager kassieren Einwanderungsbehörde ab

Thomas Berger
Private Firmen verdienen sich mit dem Elend der Flüchtlinge, die in Australien auf Asyl hoffen, eine goldene Nase. Zu diesem Schluß kommt die unabhängig-liberale Verlagsgruppe Fairfax Media, zu der die Tageszeitungen Sydney Morning Herald und The Age gehören, nach der Auswertung bisher vor der breiten Öffentlichkeit geheim gehaltenen Zahlenmaterials. Die bisherige Betreiberfirma des Internierungszentrums für vor den australischen Küsten aufgegriffene sogenannte Boatpeople auf Manus Island (Papua-Neuguinea) stellt der Regierung in Canberra pro Tag für einen Insassen 205 Australische Dollar (155 Euro) in Rechnung. Für diese Summe könnte man den Flüchtling allerdings auch im Fünf-Sterne-Hotel Sheraton on the Park in Sydney unterbringen. Für 199 Australische Dollar (150 Euro) ist dort im Sonderangebot ein Zimmer zu haben.

Die Betreiberfirma »G4S Australia Pty. Ltd.« ist eine Tochter des britischen Unternehmens G4S. 98 Millionen Dollar Einnahmen wurden den Re...

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