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10.06.2014 / Feuilleton / Seite 13

Zu kurz gegriffen

Friedenspreis: Jaron Laniers Kritik an der Macht der Internetkonzerne ist nicht so demokratisch, wie uns Lobredner Glauben machen wollen

Thomas Wagner
Was für ein Wirbel! Die Entscheidung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, seinen Friedenspreis in diesem Jahr an den Internetpionier Jaron Lanier zu verleihen, ist am Freitag im hiesigen Feuilleton begeistert aufgenommen worden. Springers Welt bezeichnete sie als »eine wirkliche Sensation« und die Süddeutsche Zeitung meint, der Informatiker habe »ein Menschheitsproblem benannt und umrissen, dessen sich viele noch gar nicht bewußt sind«. In der FAZ wiederum ließ es sich Herausgeber Frank Schirrmacher nicht nehmen, die Entscheidung für Lanier als ein wichtiges »politisches Signal« zu würdigen.

Ist die ganze Aufregung gerechtfertigt? Die Antwort lautet: ja und nein. Tatsächlich muß dem 1960 in New York geborenen Autor zugute gehalten werden, schon früh und mit einiger Sachkenntnis auf gemeingefährliche Entwicklungen im Silicon Valley hingewiesen zu haben. So zog er infolge kritischer Bemerkungen im Jahr 2000 den Zorn derjenigen seiner...

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