Gegründet 1947 Mittwoch, 25. Mai 2022, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2636 GenossInnen herausgegeben
07.06.2014 / Ausland / Seite 6

Fracking nicht willkommen

Niederlande: In den für die Gasfördermethode in Frage kommenden Kommunen ist der Widerstand am größten

Gerrit Hoekman
Auf der Rückenlehne der blauen Sessel, auf denen es sich die Abgeordneten im niederländischen Parlament bequem machen, prangen Krone und Löwe der Oranier. Am Donnerstag nachmittag hatten die Zuschauer ausreichend Gelegenheit, das Wappen genauer zu studieren, denn die meisten Sitze in der »Tweede Kamer« blieben leer bei der Debatte über die Förderung von Schiefergas durch sogenanntes Fracking. Jede der elf Fraktionen hatte genau einen Vertreter geschickt, 139 Plätze waren unbesetzt. Auf der Regierungsbank saß einsam Wirtschaftsminister Henk Kamp. An der Aussprache beteiligte er sich nicht.

Die Sitzungsschwänzer haben wenig verpaßt, die Debatte brachte im Prinzip nichts Neues. Pro und Kontra liegen seit langem auf dem Tisch, die Frontlinien sind gezogen: Hier die Rechtsliberalen von Mark Rutte, dort der Rest des Parlaments und zwischen den Fronten die Sozialdemokraten. In Den Haag sitzen sie als Ruttes Juniorpartner in der Regierung. In den Kommunen vor Or...

Artikel-Länge: 4797 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

45,90 Euro/Monat Soli: 57,90 €, ermäßigt: 31,90 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

21,90 Euro/Monat Soli: 29,90 €, ermäßigt: 14,90 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

45,90 Euro/Monat Soli: 57,90 €, ermäßigt: 31,90 €