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28.05.2014 / Ausland / Seite 6

Gespräche oder Krieg

Vor 50 Jahren wurden die FARC in Kolumbien gegründet. Heute verhandeln sie in Havanna über ein Friedensabkommen, dieses ist durch die Präsidentschaftswahlen gefährdet

Lena Kreymann
Am gestrigen Dienstag vor 50 Jahren, dem 27. Mai 1964, kämpften in Kolumbien die liberalen und die kommunistischen Guerillagruppen für die Verteidigung ihrer Hochburg Marquetalia erstmals gemeinsam gegen die Regierungsarmee. Der Tag gilt heute als Gründungsdatum der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Während angesichts der Friedensverhandlungen in Havanna mit der kolumbianischen Regierung kolumbianische und internationale Medien in den vergangenen Tagen das Ende der Organisation heraufbeschworen, erklärte Comandante Timoleón Jiménez vom Generalstab der FARC in einer anläßlich des Jahrestages im Internet veröffentlichten Videobotschaft: »Der wahre Grund unseres Aufstandes war immer, sich für die politische Entscheidungsgewalt des kolumbianischen Volkes einzusetzen. Wegen dieser Idee haben wir 50 Jahre einen unbestechlichen Kampf geführt, und wir werden so lange wie notwendig weiterkämpfen, wenn die Oligarchie von neuem den Frieden verhindert.«

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