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28.05.2014 / Inland / Seite 8

»Wir agieren außenpolitisch zu defensiv und angepaßt«

Leipziger Linke machen gegen Faschismus und Krieg mobil: Friedenskundgebung am Freitag. Ein Gespräch mit Volker Külow

Markus Bernhardt
Volker Külow ist Landtagsabgeordneter der sächsischen Linkspartei und Vorsitzender des Leipziger Stadtverbandes der Partei

Während Die Linke bundesweit für den 31. Mai zu einem friedenspolitischen Aktionstag aufruft, geht Ihre Partei in Leipzig schon einen Tag zuvor auf die Straße. Aus welchem Grund?

Das Leipziger Friedenszentrum und der DGB Leipzig haben dankenswerterweise schon lange vor dem besagten Parteibeschluß unter dem politisch klaren Motto »Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!« für Freitag zu einer Kundgebung für den Frieden aufgerufen. Neben dem Bund der Antifaschisten und dem Erich-Zeigner-Verein mobilisiert auch die Leipziger Linke zu dieser Aktion, die durch die Mitwirkung des Liedermachers Konstantin Wecker einen besonderen Stellenwert hat.

Die Losung für die Kundgebung klingt deutlicher als manches, was man sonst aus der Linkspartei hört. Warum?

Die Beteiligung von Faschisten an der Kiewer Regierung und das aggressive Bestreben der NAT...

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