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27.05.2014 / Feuilleton / Seite 12

Ende des Endes

Wirtschaft als das Leben selbst

Helmut Höge
Das Ende der Geschichte wird eine traurige Zeit sein. Der Kampf um Anerkennung, die Bereitschaft, sein Leben für ein abstraktes Ziel zu riskieren sowie der weltweite ideologische Kampf, der Wagemut und ldealismus hervorbrachte, werden ersetzt durch wirtschaftliche Kalkulationen und die Befriedigung ausgefallener Konsumentenwünsche.« Diese Prognose wagte nach Auflösung der Sowjetunion ein Mitarbeiter der Rand Corporation, dem Thinktank des militärisch-industriellen Komplexes der USA: Francis Fukuyama. Er postulierte mit dem Sieg des Kapitalismus das Ende aller Ideologien. Der Semiotiker Roland Barthes hatte dieses heiße Bemühen bereits 1957 in seinen »Mythen des Alltags« thematisiert: »Die Bourgeoisie verewigt sich und ihre Produktionsverhältnisse, indem sie permanent Geschichte in Mythos verwandelt: Der Mythos leugnet nicht die Dinge, seine Funktion besteht im Gegenteil darin, von ihnen zu sprechen. Er reinigt sie nur einfach, er macht sie unschuldig, er ...

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