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05.05.2014 / Feuilleton / Seite 13

Und es ward Pop

»Someday World« von Brian Eno und Karl Hyde

Mike Martin
Legt man »Expensive Shit« von Fela Kuti auf und hört danach die eher E-musikalischen Stücke des »Drumming«-Zyklus von Steve Reich, wird schnell klar, daß beides aus demselben Kosmos geschöpft ist. Zusammengebracht hat es nun Brian Eno, der noch mit Roxy Music gespielt, mit »Music for Airports« die Ambient Music geprägt und kürzlich eine iPhone-App für generative Musik herausgebracht hat. »Reickutis« (eine Zusammenziehung beider Namen) nennt er die Vielzahl der Entwürfe, an denen Eno seit den 90er Jahren gearbeitet habe – Stücke mit komplexen polyrhythmischen Strukturen. Eno hat lange auf einen Anstoß gewartet, daraus etwas Fertiges zu machen. Angestoßen wurde er dann von Karl Hyde vom britischen Popduo Underworld (»Born Slippy«). Ihn hatte Eno 1995 in Bosnien kennengelernt, so Eno im Begleittext zum jetzt gemeinsam veröffentlichten Album »Someday World«.

Zu den »unkonventionellen Stücken« »ohne erwartbare Akkordwechsel« (Eno) impro...

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