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03.05.2014 / Inland / Seite 2

»Schon immer Kampftag gegen Krieg und Militär«

Bei vielen Demonstrationen gab es am 1. Mai die Forderung »Bundeswehr abschaffen!«. Ein Gespräch mit Monty Schädel

Markus Bernhardt
Monty Schädel ist Politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK)

Bei nicht wenigen Demonstrationen am 1. Mai spielte in diesem Jahr die Krise um die Ukraine eine große Rolle. Warum ist es wichtig, sich anläßlich des Arbeiterkampftages auch gegen Krieg und Militarisierung zu positionieren?

Der 1. Mai war schon immer ein Kampftag gegen Krieg und Militär. Wenn nämlich Millionen Euro und Dollar in die Rüstung fließen, fehlen sie in wirklich wichtigen Bereichen der Gesellschaft. Deshalb gab es bei vielen Maidemonstrationen auch die Forderung: »Bundeswehr abschaffen«.

Vom 11. bis zum 16. Mai findet in Berlin der DGB-Bundeskongreß statt. Mittlerweile regt sich in den Gewerkschaften Widerstand gegen eine enge Kooperation des DGB mit der Bundeswehr. Was erwartet die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner, DFG-VK, diesbezüglich von der DGB-Führung?

Wir hatten den Schultersch...

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