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02.05.2014 / Ausland / Seite 6

Großdemonstration für Mindestlöhne

Abschottung der EU und Gehaltsuntergrenzen waren in der Schweiz Hauptthemen am 1. Mai

Johannes Supe, Zürich
In Zürich haben in diesem Jahr 14000 Menschen zum 1. Mai demonstriert. In den Reden wurden insbesondere beim Thema Europäische Union Widersprüche und Unterschiede zwischen den Veranstaltern deutlich. Die Demonstration war von zwei Organisationen gemeinsam geplant worden: dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) – in Ton und Anliegen eher gemäßigt und eng mit der Sozialdemokratischen Partei (SPS) verbunden – sowie dem »1.-Mai-Komitee«, ein Zusammenschluß von fast 60 linken und migrantischen Gruppen. Gemeinsam haben SGB und »1.-Mai-Komitee« dieses Jahr so viele Menschen wie schon lange nicht mehr mobilisieren können.

Entsprechend groß war das Publikum der beiden Hauptreden. Giacomo Sferlazzo vom »1.-Mai-Komitee« erklärte, die EU sei »kriminell«. Der Aktivist aus Lampedusa berichtete über die Zustände auf der italienischen Insel, die für die Flüchtlingsdramen bekanntgeworden ist. »In meiner Heimatgemeinde Lampedusa leben 6000 Menschen. Mehr a...

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