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12.03.2001 / Ausland / Seite 0

Das Erbe der Mir

Vorleistungen für die internationale Raumstation ISS

Juri Saizew, Moskau

Das Schicksal der Weltraumstation Mir ist besiegelt. In wenigen Tagen soll sich das Triebwerk des an Mir angedockten Transporters »Progress«, den man in der russischen Luft- und Raumfahrtbehörde mittlerweile »Totengräber« nennt, einschalten. Die Station wird gebremst, ihre Umlaufbahn verlassen und teilweise in den oberen Schichten der Atmosphäre verglühen. Einzelne Fragmente, teilweise bis 700 Kilogramm schwer, werden im Ozean westlich von Australien eintauchen.

Dabei wurde erst vor einigen Wochen der Geburtstag der Mir gefeiert. Am 20. Februar vor 15 Jahren wurde sie vom Raumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Die »Väter« der Mir, unter ihnen Juri Semjonow, Generalkonstrukteur des Raketen- und Raumfahrtkonzerns »Energija«, begingen das Jubiläum »mit Tränen in den Augen.«

Sie wußten natürlich, daß man die Mir früher oder später würde aufgeben müssen, wie man alle anderen Weltraumapparate aufgibt, die ihre Betriebszeit abgearbeitet haben. Nichtsdestotr...

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