22.04.2014 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Unikliniken unnachgiebig

In der Hochschulmedizin Baden-Württembergs stehen die Zeichen auf Streik

Daniel Behruzi
Die Tarifverhandlungen für die rund 24000 nichtärztlichen Beschäftigten der Unikliniken Baden-Württembergs stehen vor einer Eskalation. Ein in der zweiten Tarifrunde vorgelegtes Angebot der Klinikleitung bezeichnete die ver.di-Verhandlungskommission in der vergangenen Woche als »nicht verhandelbar« und empfahl der Tarifkommission, das Scheitern der Gespräche zu erklären. Sollten die Vertreter der Belegschaften aus Tübingen, Freiburg, Ulm und Heidelberg diesem Vorschlag nachkommen, wollen sie zugleich die Urabstimmung für einen Erzwingungsstreik einleiten. Daß die Beschäftigten auch einen längeren Arbeitskampf erfolgreich durchstehen können, haben sie schon in der Vergangenheit bewiesen.

Seit 2006 gibt es für die Unikliniken im Südwesten einen separaten Tarifvertrag. Die Klinikleitungen hatten zuvor den Flächentarif des öffentlichen Dienstes verlassen – in der Hoffnung, so die Löhne und Gehälter drücken zu können. Doch der Schuß ging nach hinten los...

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