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12.04.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

IWF-Selbstkritik wie immer folgenlos

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise
Alle halbe Jahre treffen sich die Anteilseigner des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Im Herbst findet das Treffen irgendwo auf dem Globus statt, im Frühjahr am Sitz der beiden Institutionen in Washington. Das beschreibt auch ganz gut die Machtverteilung. Die USA sind der bei weitem größte Aktionär des IWF und verfügen über eine Sperrminorität. Obwohl die Tradition besteht, daß an der Spitze des Fonds ein Europäer oder eine Europäerin steht (derzeit ist es Christine Lagarde aus Frankreich), ist es fair zu sagen, daß die Politik des IWF im wesentlichen vom US-Finanzministerium bestimmt wird. Große Hilfskredite für Länder in Zahlungsschwierigkeiten werden dann schon mal über den kleinen Dienstweg im Regierungsviertel Washingtons erledigt.

Auf den halbjährlichen Tagungen selbst wird wenig entschieden. Neben den Finanzministern und ihren Notenbankern, die von Amts wegen an der Tagung teilnehmen, tummelt sich auch die private Hochfinanz au...

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