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05.04.2014 / Ansichten / Seite 8

Terrorshowbusineß

Geheimbericht über CIA-Folter

Arnold Schölzel
Dianne Feinstein ist »schockiert«, sagt sie. Die CIA hat ihre geheimen Gefängnisse überall auf der Welt für Folter genutzt. Das Wort selbst benutzt die Vorsitzende des Komitees für Geheimdienste im US-Senat nicht. Sie spricht von »Brutalität, die in scharfem Kontrast zu unseren Werten als Nation« steht, von einem »Fleck in unserer Geschichte«, »nie wieder darf gestattet werden, daß das noch einmal geschieht« und schließlich: »Das ist nicht, was Amerikaner tun.« Frau Feinstein ist aus Kalifornien, einer Metropole des Showbusineß.

Natürlich tun US-Amerikaner genau das, nämlich Foltern, und zwar immer wieder. Um nicht zu weit in die Geschichte zurückzugehen: Nach eigenen Angaben kamen in den CIA-Folterkammern, die in Vietnam eingerichtet worden waren, mehr als 20000 Menschen um. Zerhackt, erwürgt, erschlagen, verhungert, verdurstet, erschossen. Alles, wie der damalige Völkermord, für Freiheit statt Kommunismus. Beim amtierenden Präsidenten ist davon das Kil...

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