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04.04.2014 / Inland / Seite 8

»Beschäftigte aus dem Werk wollen mitmachen«

Mit Blick auf die Daimler-Hauptversammlung: Proteste gegen die Rüstungsproduktion in Wörth. Ein Gespräch mit Bettina Seckler

Gitta Düperthal
Bettina Seckler ist Sprecherin der Gruppe Pfalz der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

Das Aktionsbündnis »Krieg beginnt hier« ruft für Dienstag zu Protesten vor dem Tor des Daimler-Werks in Wörth am Rhein auf, des weltgrößten Montagewerks für Lastwagen. Was werfen Sie dem Konzern vor?

Daimler ist nach wie vor im Rüstungsgeschäft tätig; trotz Ausstiegs aus dem europäischen Rüstungskonzern EADS stellt der Konzern in Wörth weiterhin Militärfahrzeuge her. Der Öffentlichkeit ist das kaum bekannt, denn die Firma publiziert es nicht: Auf der Webseite des Konzerns findet man dazu keine Zeile! Tatsächlich wird dort aber für alle Kriegs- und Bürgerkriegsfronten produziert, auch für Staaten, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden: Libyen, Afghanistan, Syrien, Saudi-Arabien etc.

Unser Aktionsbündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Rüstungsproduktion in Wörth ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Wir forder...


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