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02.04.2014 / Antifa / Seite 15

Rassisten inszenieren sich als Saubermänner

Neue Veröffentlichung liefert Hintergrundwissen zur rechten Splitterpartei »Pro NRW«

Markus Bernhardt
Seit geraumer Zeit übt sich die rassistische Kleinstpartei »Pro NRW« in der Stimmungsmache gegen Minderheiten. Vor allem Muslime, EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien, Prostituierte und Konsumenten von Drogen gerieten in den vergangenen Jahren ins Visier der extremen Rechten, die am kommenden 1. Mai erneut in Duisburg und Essen aufmarschieren wollen.

Schon seit »Pro NRW« im Februar 2007 in Anlehnung an die Bürgerbewegung »Pro Köln« gegründet wurde, versucht sich die Gruppierung als politische Alternative zu den etablierten Parteien zu inszenieren. Die Funktionäre der Partei stellen sich daher gern als politische Saubermänner dar.

Daß diese Strategie in Zukunft weiterhin aufgehen wird, ist jedoch zweifelhaft. So ermittelt aktuell die Staatsanwaltschaft Hagen aufgrund des Verdachtes auf Wahl- und Urkundenfälschung gegen die Splitterpartei. Sie soll die Unterstützerunterschriften für die Europawahl gefälscht haben. Die Staatsanwaltschaft Köln hat außerdem ...



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