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03.03.2001 / Thema / Seite 0

Klassenschlachten bei Daewoo

Arbeiter verteidigen ihren Arbeitsplatz gegen Krise, Konkurs, Polizei und ausländische Konkurrenz

Wolfgang Pomrehn

Brennende Polizeibusse und Barrikaden, Stahlrohre schwingende Demonstranten: Seit zwei Wochen liefern sich in Südkorea streikende Arbeiter tägliche Straßenschlachten mit der Polizei. Kampferfahrene Automobilarbeiter wehren sich gegen den Umbau der südkoreanischen Ökonomie und den Verkauf ihres Unternehmens Daewoo Motors an einen ausländischen Konzern. Für das Wochenende sind landesweite Solidaritätsaktionen des Metallarbeiterverbandes und der Gewerkschaftszentrale KCTU (Koreanische Konföderation Demokratischer Gewerkschaften) angekündigt.

Schon seit langem wehren sich die Arbeiter bei Daewoo Motors gegen geplante Entlassungen, aber so richtig in Rage gebracht hat sie ein Polizeieinsatz am Montag der vergangenen Woche. 4 000 Bereitschaftspolizisten stürmten in der Hafenstadt Inchon das Gelände des Pupyonger Werks von Daewoo Motors. Schweres Räumgerät wurde eingesetzt, um Mauern zu durchbrechen. Nachdem das Werk eingenommen war, schlugen die »Sicherheits...

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