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22.03.2014 / Feuilleton / Seite 13

Und, wie war es?

Substantielleres, auch über die Krim: Volker Koepps neuer Dokumentarfilm »In Sarmatien«

Grit Lemke
Am Ende geht es immer um das Glück. Rußland, Ukraine, Krim – der legendäre Herr Zwilling (aus »Herr Zwilling und Frau Zuckermann«) faßt es weise zusammen: »Jeder Mensch sucht sich das Land aus, in dem er glücklich sein wird. Ob er dort glücklich wird, ist die zweite Frage.« Eine, die die Menschen in Volker Koepps neuem Epos »In Sarmatien« umtreibt. Seit den frühen 1970er Jahren bereiste ­Koepp den Landstrich zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, Weichsel und Wolga, gestern und heute. »Nicht so, nicht so«, wie es im Film heißt. Die Römer nannten ihn Sarmatien, beim Dichter Johannes Bobrowski taucht der Begriff wieder auf, und gerade angesichts des gegenwärtigen Politikschlamassels in dieser geschundenen Region sollte man ihn als kulturelle Kategorie immer mitdenken, wie man nach Koepps Film weiß. Dabei liegt dem Regisseur wohl nichts ferner als das Beliefern eines tagesaktuellen Diskurses, das ja absurderweise vom Dokumentarfilm oft verlangt wird. Viel...

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