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22.03.2014 / Ausland / Seite 6

Neue Störmanöver gegen Teheran

Netanjahu droht wieder mit Krieg gegen Iran. Mehrheit im US-Kongreß für unerfüllbare Maximalforderungen

Knut Mellenthin
Der Streit um die Krim hat die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aus den Nachrichten verdrängt. Jetzt machte Israel wieder einmal mit einem Paukenschlag auf sich und das Thema aufmerksam. Die Medien des Landes berichteten am Mittwoch, daß Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Mosche Jaalon die Streitkräfte angewiesen hätten, sich für Militärschläge gegen Iran im laufenden Jahr bereit zu halten. Für diese Eventualität seien im Etat mindestens zehn Milliarden Schekel (umgerechnet 2,08 Milliarden Euro) vorgesehen. Quelle der Meldungen sind angeblich drei namentlich nicht bezeichnete Mitglieder der Knesset, die im Januar und Februar an Ausschußanhörungen über die Planungen der Streitkräfte teilgenommen haben.

Nach der seit Jahren üblichen Praxis in Israel, wo es eine recht strenge militärische Pressezensur gibt, gelangen solche »Insiderinformationen« in der Regel nur auf Wunsch des Regierungschefs an die Medien und werden grundsätz...

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