Gegründet 1947 Donnerstag, 22. August 2019, Nr. 194
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
20.03.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Gedränge in Frankfurt

Warnstreik im öffentlichen Dienst der Bankenmetropole sorgt für lange Schlangen auf den Straßen und im Gewerkschaftshaus. Beschäftigte fordern Anerkennung

Daniel Behruzi
Das Gedränge ist groß an diesem Mittwoch morgen im Frankfurter Gewerkschaftshaus. Vor einer Tür, auf die jemand einen Zettel mit dem Wort »Streikgelderfassung« geklebt hat, bilden sich lange Schlangen. Auch draußen auf den Straßen der Bankenmetropole sind die Staus noch länger als sonst. Da sämtliche U-Bahnen und Busse in den Depots geblieben sind, mußten viele Pendler aufs Auto umsteigen. Denn heute wird gestreikt. Wie überall in der Republik gehen die Beschäftigten von Bund und Kommunen auf die Straße, um ihrer Lohnforderung von monatlich 100 Euro plus 3,5 Prozent Nachdruck zu verleihen.

Im Hof des DGB-Hauses stehen Beschäftigte in Gruppen zusammen, viele von ihnen mit ver.di-Fahnen, einige mit den Emblemen von GEW und GdP. Die Müllwerker leuchten in ihren orangen Overalls. Erzieherinnen halten selbstgemalte Schilder und Transparente in die Höhe. Manche haben sich gar kostümiert. Eine von ihnen ist Andrea Herdt aus Offenbach. »Wir machen Arbeit mit For...

Artikel-Länge: 4400 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €