19.03.2014 / Sport / Seite 16

Klingeln in großer Stille

Eindrücke von den deutschen Torball-Meisterschaften in Berlin

Klaus Weise
Inklusion ist ein viel gebrauchtes Wort, das gelegentlich als Feigenblatt mißbraucht wird. Es meint die vollständige Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Im Sport ist da einiges erreicht, wie nicht nur die Paralympics in Sotschi bewiesen, deren letzte Goldmedaille die Regensburgerin Anna Schaffelhuber holte. Ihre fünfte war die neunte deutsche, Rußland gewann 30, was sie noch nicht wissen: In schlapp 2200 Kilometern Entfernung wurden zeitgleich die deutschen Meisterschaften im Torball ausgetragen.

Torball ist Inklusion im allerbesten Sinne. Eine Sportart für Sehende, Sehbehinderte und Blinde gleichermaßen. Das Spielfeld ist 16 Meter lang und sieben Meter breit. Auf der Hälfte sind Seile mit Glöckchen gespannt. Jeweils drei Akteure pro Team werfen den ebenfalls mit Glöck...

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