Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
19.03.2014 / Ausland / Seite 7

Die Katalanen und die Krim

Spaniens Regierung nutzt Lage in der Ukraine zur Stimmungsmache gegen Unabhängigkeit Kataloniens

Carles Solà/Mela Theurer, Barcelona
Was bedeutet das Referendum der Krim vom vergangenen Sonntag für die Pläne der Katalanen, im November über ihre eigene Zukunft abzustimmen? Die Regierung in Madrid sieht sich in ihrer Kampagne gegen den geplanten Volksentscheid über eine Unabhängigkeit Kataloniens im Aufwind. Während das Kabinett von Ministerpräsident Mariano Rajoy ebenso wie das Regime in Kiew erklärt, die Durchführung des Referendums widerspreche hier wie dort der geltenden Verfassung, bemühen sich die politisch führenden Kräfte in Barcelona, jeden Zusammenhang zwischen der Krim und Katalonien zu leugnen. So distanzierte sich der Präsident der Generalitat, Artur Mas, in einem Interview von den Ereignissen auf der Krim, weil der Prozeß in Katalonien demokratisch und vom Volk getragen sei, während es in Simferopol keine legitime Regierung gebe. Auch sein Koalitionspartner, die Republikanische Linke Kataloniens (ERC), sieht keine Parallelen. Als einzige Partei, die sich überhaupt öffentlic...

Artikel-Länge: 3943 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €