Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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19.03.2014 / Ausland / Seite 2

»Wir brauchen einen Kampfplan gegen die WM«

Riesenspektakel in Brasilien bringt Angriffe auf demokratische Rechte mit sich. Ein Gespräch mit Dirceu Travesso

Wladek Flakin
Dirceu Travesso ist ein Sprecher des brasilianischen Gewerkschaftsdachverbandes Conlutas. Am Wochenende nahm er an einem Treffen alternativer Gewerkschafter in Berlin teil.

In wenigen Monaten beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) in Brasilien. Was bedeutet sie für die Arbeiterbewegung des Landes?

Die Unterhaltungsindustrie ist zu einem zentralen Wirtschaftszweig geworden. Solche Großveranstaltungen sind Felder riesiger Investitionen – also auch von hoher Rentabilität, natürlich verbunden mit Korruption. Die WM beginnt am 12. Juni und soll 20 Milliarden Dollar kosten. Aber am Ende werden es eher 50 Milliarden sein, ähnlich wie bei den olympischen Winterspielen in Sotschi.

Öffentliche Gelder werden für beeindruckende Bauwerke ausgegeben – danach gibt es aber keine Verwendung für sie, wie man in jedem bisherigen Gastgeberland solcher Großereignisse sehen kann. Die einfache Bevölkerung muß die Rechnung dafür zahlen.

Die Arbeitsbedingungen a...




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