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12.03.2014 / Ansichten / Seite 8

Kriegsavantgarde

Neue Armee für Kiewer Putschisten

Arnold Schölzel
Zumindest öffentlich schlossen westliche Politiker bis jetzt den Einsatz von Waffen im Konflikt mit Rußland aus. Die offizielle Politik gegenüber Moskau ist dadurch in die Sackgasse geraten: Den Putsch in Kiew haben USA und Westeuropäer finanziert und am 21. Februar auch formell herbeigeführt, über die Konsequenzen gibt es Differenzen zwischen den Urhebern, aber auch mit den Leitfiguren der Ukraine. Jetzt wird der selbstgeschnürte Knoten durchschlagen. Die Faschistenführer vom Maidan sind mit den bisherigen Ergebnissen des Staatsstreichs nicht zufrieden. Sie besetzen zwar die wichtigsten Posten im Sicherheitsapparat, aber sie wollten von Anfang an, daß ihre Milizen in reguläre bewaffnete Truppen umgewandelt werden. Das wurde zunächst verhindert, am Dienstag konnten die Ganoven an der Macht aber Vollzug melden.

Die Gründung einer Nationalgarde neben der regulären Armee ist Abschluß eines mehr als 20 Jahre andauernden Prozesses. Ukrainische Mörderbanden wu...

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