10.03.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Terror made in USA

Seit der Revolution 1959: Mehr als 3500 Menschen bei Anschlägen gegen das sozialistische Kuba getötet

Volker Hermsdorf, London
Mord und Terror gehören seit dem Sieg der Kubanischen Revolution im Jahr 1959 zum Repertoire der nach Miami geflohenen Schergen des früheren Diktators Fulgencio Batista und ihrer Helfer von der CIA und anderen US-Diensten. Bei Hunderten von Attentaten gegen staatliche Einrichtungen, Flugzeuge, Geschäfte und Hotels auf der sozialistischen Karibikinsel wurden bisher mehr als 3500 Kubaner und ausländische Besucher getötet. So sprengte der CIA-Agent Luis Posada Carriles am 6. Oktober 1976 ein Flugzeug der »Cubana de Aviacion« mit 73 Passagieren an Bord. Der Massenmörder darf heute in Miami weiterhin ungehindert zum Terror gegen Kuba und Venezuela aufrufen. In den 1990er Jahren organisierten rechte Contras von Miami aus Attentate. Bei einem dieser Bombenanschläge wurde 1997 im Hotel Copacabana in Havanna der italienische Tourist Fabio Di Celmo getötet. Sein Vater Giustino sagt heute über die »Cuban Five«: »Sie sind mutige Männer, die ihr Leben zur...

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