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03.03.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pflege braucht Geld

Ver.di fordert eine Erhöhung des Mindestlohns in der Branche auf zwölf Euro pro Stunde – eine Steigerung von bis zu 56 Prozent

Daniel Behruzi
Mehr Geld für Pflegekräfte: Mit dieser Zielstellung geht die Gewerkschaft ver.di in die Verhandlungen über einen neuen Mindestlohn für die Branche, die am Freitag in Berlin begonnen haben. Zum Auftakt der Gespräche, die bis zum Spätsommer abgeschlossen sein sollen, plädierte Sylvia Bühler vom ver.di-Bundesvorstand für eine kräftige Anhebung des Mindestniveaus. Zuvor hatte die Gewerkschafterin bereits mit der Forderung Aufsehen erregt, qualifizierte Pflegekräfte in Vollzeit müßten wenigstens 3000 Euro brutto im Monat verdienen.

»Alle reden von einer Aufwertung der Pflege: Wir machen ernst damit«, so Bühler in einer Mitteilung. »Wir fordern einen Mindestlohn für Pflegehilfskräfte von 12,50 Euro pro Stunde. Pflegehilfskräfte ohne Tarifbindung dürfen nicht schlechter gestellt werden als Tarifbeschäftigte.« Aktuell muß in der Branche im Westen ein Stundenlohn von mindestens neun, im Osten von acht Euro bezahlt werden. Festgelegt hat das eine 2010 vom Bundesar...

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