26.02.2014 / Ansichten / Seite 8

Geld für Kleptokraten

EU bietet Ukraine Hilfe an

Klaus Fischer
Aha, der Ukraine droht also eine Staatspleite? Und weil das so plötzlich und überraschend kommt, bietet unser Brüsseler Hauptquartier seinen klammen Freunden im Osten Finanzhilfe an. Das verkündete ­Catherine Margaret Ashton, Baroness Ashton of Upholland, Angehörige der britischen Aristokratie und nebenbei EU-Außenbeauftragte, am Dienstag.

Natürlich sind weder die Lady noch andere EU-Bonzen so blöd, 25 Milliarden Euro nach Kiew zu überweisen. Das nämlich ist die Summe, von der die Putschisten behaupten, sie dringend zu brauchen. Fragt sich, wozu?

Im Grunde liegt es auf der Hand. Der aus Brüssel, Berlin oder den baltischen Kleinstaaten unterstützte »demokratische« Umsturz scheint gelaufen. Wochenlang kreißte der Berg und gebar eine alte Bekannte: die Oligarchin Julia Timoschenko. Ein klassisches Beispiel dafür, wie Staatsstreiche gehen. Timoschenko hatte sowohl die Ukrainer wie auch die meisten EU-Chargen, die in den zurückliegenden Tagen durch Kiew irrl...



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