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26.02.2014 / Antifa / Seite 15

Im Westen nichts Neues

Amadeu-Antonio-Stiftung kritisiert die mangelnde Hilfe für Initiativen gegen rechts in den alten Bundesländern

Florian Osuch
Rechtsextremismus und Neonazismus werden in der Bundesrepublik zumeist mit den ostdeutschen Bundesländern in Verbindung gebracht. Die NPD ist dort in zwei Landtagen und vielen Kommunalparlamenten vertreten. Auch die sogenannten Kameradschaften sind zwischen Ostsee und Erzgebirge besonders stark.

Nach dem Zusammenbruch der DDR gingen zahlreiche faschistische Funktionäre aus dem Westen in die neuen Bundesländer. Inzwischen ist bekannt, daß die jungen Neonazistrukturen in Thüringen, Sachsen und anderswo durch V-Leute von Polizei und Verfassungsschutz mit großen Geldsummen finanziert und auch anderweitig unterstützt worden waren. Gleichzeitig wurden zahlreiche oberste Stellen in Behörden, bei Polizei, Justiz, den Landesämtern für Verfassungsschutz sowie in der Politik, mit Personal aus dem Westen besetzt. Die Polizei schaute bei Neonazigewalt weg. Staatliche Stellen behinderten die damalige PDS und Antifagruppen in ihrer Arbeit gegen rechts. Begründet werden...

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