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25.02.2014 / Feuilleton / Seite 12

Krebs kriegen

Wirtschaft als das Leben selbst

Helmut Höge
Im Krebsbericht der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem aktuellen Berliner »Krebs-Atlas« wurden soziale Parameter berücksichtigt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Krebs ist ein asoziales Arschloch. So erkranken in Berlin die reichen Zehlendorfer am wenigsten an Krebs, während die Armen im Neuköllner Rollbergviertel ihn am häufigsten bekommen.

Die als Standardwerk geltende Geschichte der Krebstherapie des konservativen US-Onkologen Siddharta Mukherjee »Der König aller Krankheiten. Krebs – eine Biographie« (2012) hat 670 Seiten. Auf keiner taucht eine Krebstheorie auf. Das bleibt den Philosophen unter den (europäischen) Biologen und Psychologen überlassen. Der 2011 an Blutkrebs gestorbene Schriftsteller Klaus Schlesinger etwa vermerkte über den Tod seines Förderers Franz Fühmann 1984: »zerfressen von der Ohnmacht der Vernunft, die Krebs genannt wird«. Verbitterung wäre ein anderes Wort dafür. Dazu paßt, daß nach einer kürzlich veröffentlichten US-S...

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